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Krüger, Joachim
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Der am 16.06.1921 geborene Joachim Krüger wurde am 02.12.1940 in Korneuburg (Österreich) als Eisenbahnpionier zur Deutschen Wehrmacht eingezogen. Nach seiner Ausbildung im Ersatz-Bataillon 2 kam er in die 3. Kompanie des Eisenbahn-Regiments Nr. 2. Weitere Verwendungen im Laufe des Krieges fand er im Eisenbahn-Regiment 5, in der Eisenbahnpionier-Kompanie 82 sowie in der 3. Kompanie des Eisenbahnpionier-Bataillons 15.
Militärische Auszeichnungen waren das Eiserne Kreuz der II. sowie der I. Klasse, das Kriegsverdienstkreuz II. Klasse und die Ostmedaille. Als Reserveoffiziersanwärter (ROA) wurde er am 01.12.1943 Leutnant der Reserve. Zu seinen Aufgaben zum Kriegsende gehörte es, den legendären Salonwagen von Compiegne, in dem zunächst Vertreter des deutschen Heeres 1918 die Kapitulation zu unterzeichnen hatten und dann 1940 wiederum französischen Generälen die Aufgabe zufiel, eine Kapitulationsurkunde zu unterschreiben, von Berlin in Richtung Thüringen umzusetzen. Seine letzte Verwendung bei der Wehrmacht war die Stellung als O I beim Kampfkommandanten im Berliner Bendlerblock. Hier wurde er beim General der Artillerie Weidling Augen- und Ohrenzeuge für die Gespräche zur Beendigung der Kampfhandlungen in der Reichshauptstadt. Am 02.05.1945 gegen 6.00 Uhr erfolgte seine Gefangennahme durch die Rote Armee. Und am 20.08.1946 ist er aus der Gefangenschaft wieder...weiterlesen
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