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Wenzelburger, Georg
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Der spätere Ritterkreuzträger und Major Georg Wenzelburger soll hier in der Kategorie der Soldaten des Heeres eingehend beschrieben werden, welche mit dem Ritterkreuz und zugleich der goldenen Nahkampfspange, der höchsten infanteristischen Auszeichnung, beliehen wurden.
Speziell hervorzuheben ist hier auch die Tatsache, dass er im Heer mit 78 Nahkampftagen, die höchste Anzahl an nachweisbaren Nahkämpfen hatte und somit die für die Verleihungsbestimmungen erforderlichen 50 Nahkampftage um ein weites überschritten hatte.
Der aus dem Unteroffizierstand kommende spätere Tapferkeitsoffizier wurde als Sohn eines Schlossers am 22.12.1910 in Uhingen bei Göppingen im heutigen Baden-Württemberg geboren.
Nach seiner Ausbildung zum Glasschleifer trat Schorsch Wenzelburger, wie er von Freunden und Kameraden genannt wurde, 1930 als Freiwilliger in die Reichswehr ein.
Anfänglich diente er im 13. (Württembergischen) Infanterie-Regiment in Ulm, das bereits im Rahmen der Bildung des 100.000 Mann-Heeres aufgestellt wurde. Nach 9 Dienstjahren im Range eines Feldwebels heiratete er 1939.
Ab Mai 1940 kämpfte er als Angehöriger der 5. Infanterie-Division als Zugführer in der 12. Kompanie im Westfeldzug bei Sedan an der Marne um Paris und bei Auxerre. Hier zeichnete er sich bereits mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse aus und wurde zudem für seine Leistungen im Westfeldzug zum Oberfeldwebel befördert.
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