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Der sogenannte Offizierkoffer bestand aus 15 mm starkem Pappelholz, das wiederum mit feldgrauem Segelleinen überspannt war. Die Ecken des Deckels waren zum Schutz gegen Beschädigungen und zur Verstärkung der Stabilität zusätzlich mit 0,5 mm starkem, verzinktem Eisenblech beschlagen. Der im mittleren Bereich eingelassene Verschluß bestand aus einer Überfalle mit einem Schloß. Zusätzlich war der Deckel links und rechts mit zwei Schnappbügeln gesichert. Zur Gewährleistung der Tragbarkeit verfügte dieses Modell an den Stirnwänden über je einen eisernen in das Holz eingelassenen Tragegriff.
Die Innenausstattung des Koffers war beliebig; meist war ein herausnehmbarer Kasten mit einer separaten Fächereinteilung vorhanden.
Für Stabsoffiziere und Hauptleute maß der Koffer 76 x 38,5 x 36,5 cm. Für Leutnante und Oberleutnante hingegen war der Koffer lediglich nur 60 cm lang. Stabsoffizieren und Hauptleuten war es zudem bei Bedarf gestattet, einen zweiten in den Abmessungen der Leutnante mit sich zu führen.
Obwohl sich diese an die Truppe ausgegebenen Modelle einer großen Beliebtheit erfreuten, kamen trotzdem auch allerhand privat beschaffte Koffer zur Verwendung.
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