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Der sogenannte Gasläufer wurde 1941 im Heer eingeführt und diente zum raschen Legen von Gassen durch vergiftetes Gelände. Er bestand aus einer Rolle mit starkem, kampfstoff- und wasserfest imprägniertem Papier und maß 50 m in der Länge sowie 1,20 m in der Breite.
Um im Bedarfsfall den Gasläufer verwenden zu können befanden sich im Inneren zwei Holzstäbe die zum Auslegen herausgezogen werden konnten. In diesem Fall konnte er dann durch den Einsatz von einem bzw. zwei Soldaten in die entsprechende Position gebracht werden. Die Haltbarkeit eines Gasläufers war so ausgelegt, dass dieser nach dem Überschreiten von 100 bis 200 Mann zu vernichten war.
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