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Die Maschinenpistole 715 (r), geladen mit dem typischen 71-Schuss Trommelmagazin
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| Deutsche Bezeichnung | Maschinenpistole 715 (r) |
| Originalbezeichnung | Pistolet-Pulemjot Degtjarova obr 1940 g |
| Kaliber | 7,62 mm Tokarev Patrone (7,62 x 25) |
| Magazinkapazität | 25-Schuss Stangenmagazin oder 71-Schuss Trommelmagazin |
| Länge | 780 mm |
| Lauflänge | 260 mm |
| Gewicht | 3,6 kg |
| V0 | 500 Meter in der Sekunde |
Die 1940 als PPD 40 in die Produktion überführte Maschinenpistole des Konstrukteurs Degtjarov, basierte im Wesentlichen auf dem Vorgängermodell, der PPD 38. Diese Weiterentwicklung verfügte jedoch über eine Vielzahl von Verbesserungen. Die Fertigung dieser Waffe lief jedoch nur kurze Zeit, da die militärische Führung den Einsatz bzw. die Produktion der klassischen Mehrladegewehre als Standardwaffe der Armee favorisierte. Daher sah sie keinen Grund, die Entwicklung von neuen Waffentypen maßgeblich zu forcieren.

Sichtbare Unterschiede
Der markanteste äußerliche Unterschied zur Vorgängervariante war die Unterbrechung des Holzschaftes betr. der Magazinaufnahme. Zudem erfolgte eine Reduzierung der verwendeten Kühlrippen am vorderen Lauf, auf einige wenige große Ausfräsungen.
In der Fertigung zu teuer
Zum Zeitpunkt des Überfalls auf die Sowjetunion, im Jahre 1941, war die Rote Armee nur im geringen Maße mit der PPD 40 ausgerüstet worden. Für sowjetische Verhältnisse war diese Waffe zu teuer in der Herstellung und benötigte zudem ein hohes Maß an Arbeitskraft. Diese Kriterien sprachen daher gegen eine Massenproduktion dieses Modells. Dazu kam das durch den raschen Vorstoß der deutschen Wehrmacht eine Vielzahl an Produktionsstätten, bereits in feindliche Hände gefallen waren.
Ablösung durch die PPSh-41
Ende 1941 befahl die sowjetische Militärführung aufgrund der aktuellen Kriegslage die Einstellung der Produktion dieser Waffe. Im Gegenzug wurde jedoch bereits 1940 durch eine Ausschreibung ein Nachfolgermodell zu dieser Maschinenpistole bestimmt. Die Entscheidung fiel auf die von Georgi Schpagin konstruierte PPSh-41. Dieses Modell konnte aufgrund von diversen Neuerungen in der Entwicklung schneller sowie in größeren Mengen an Truppe ausgegeben werden.
Allem Anschein nach wurden nur wenige Exemplare der PPD 40 während des Vormarsches durch deutsche Truppen erbeutet. Das vorhandene Material wurde in erster Linie - unter der Beutegutbezeichnung Maschinenpistole 715 (r) - den im rückwärtigen Gebiet stehenden Einheiten übergeben.











