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Die Kopfhauben wurden meist in der Marine als „Baschlik“ bezeichnet. Die wollene Kopfhaube bestand aus dicker, dunkelblauer Wolle und war in senkrechten Rippen gestrickt. Sie lag eng am Kopf an und hatte einen auf der Stirn waagerechten und über dem Kinn gerundeten Gesichtsausschnitt. Das Halsteil war dabei sehr breit gehalten. Die Kopfhaube aus dunkelblauem Tuch war ebenfalls in Kopfform gehalten und mit einem breiten Schulterkragen versehen. Innen war sie im Gegensatz zur erstgenannten mit Wollstoff gefüttert. Der Gesichtsausschnitt war oval geformt und verfügte auch über einen waagerechten Stirnabschluß. Die verlängerte Kragenpartie reichte seitlich bis zur Halsmitte und konnte unter dem Kinn übereinandergelegt und geknöpft werden. Dabei konnte sie zusätzlich mit Hilfe von einem Gurtband in einem Durchzug zugebunden werden. Zusätzlich zu den beiden aufgezählten gab es in der Kriegsmarine noch eine weitere doch sehr spezielle Ausführung, die hier aber nicht unerwähnt bleiben soll. In diesem Fall handelte es sich um die Kopfhaube für Befehlsübermittler. Diese ebenfalls sehr eng anliegende Kopfhaube bestand aus festem, grauem oder auch braunem, drillichähnlichem Stoff. Die Besonderheit war hier, wie der Name bereits vermuten lässt, ein in der Kopfhaube eingearbeiteter Sprechsatz. Dieser fügte sich aus Ohrmuscheln, einem Kehlkopfmikrophon und einem Brustschaltkasten zusammen. Die Haube wurde im Einsatz unter dem Kinn mit übereinandergelegten Verlängerungsstücken festgeschnallt. Die Ohrmuscheln hatten die Form eines hervorstehenden, hochovalen bzw. auch runden Kegelstumpfes. Diese waren meist aus Leder oder auch Kunststoff gefertigt. Der Kopfhörer (sprich die Ohrmuscheln) und das Mikrophon waren per Kabel mit dem Brustschaltkasten verbunden. Dieser wurde wiederum mit einem ca. 2 cm breiten Gurtband (inkl. Karabinerhaken) um den Hals gehängt. |
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