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Die überwiegend aus dunkelgrünem Abzeichentuch bestehenden Ärmelstreifen waren 3,2 cm breit und wurden in Frakturschrift wie folgt ausgegeben:
- Bei Offizieren wurde der Ärmelstreifen zusätzlich mit einer Aluminium-Handstickerei in der Form einer etwa 3 mm breiten Aluminiumtresse (Soutacheband) versehen.
- Bei Unteroffizieren hingegen besaß der Ärmelstreifen eine Maschinenstickerei aus mattgrauer bzw. weißgrauer Baumwolle. Diese bestand aus einer etwa 3 mm breiten Baumwolltresse (Soutacheband) nahe den Rändern des Ärmelstreifens.
- Obgleich im Stoff und Farbton vergleichbar verfügte die Ausführung für Mannschaften als zusätzliches Merkmal über keinerlei Randtressen.
Trageweise:
Der Ärmelstreifen wurde am Tuchrock unmittelbar oberhalb des Umschlags des rechten Ärmels getragen. Handelte es sich bei dem betroffenen Soldaten um einen Hauptfeldwebel, wurde dieser dicht oberhalb des ausweisenden Dienststellungsabzeichens angebracht. Offiziere trugen den Ärmelstreifen zudem auch an der Fliegerbluse sowie am weißen Sommerrock. Zahlreiche Aufnahmen belegen, dass das Tragen dieser Ärmelstreifen im Laufe des Krieges wohl immer weniger Beachtung fand.
Anmerkung:
Ein richtungsweisendes Einführungsdatum konnte zu den Ärmelstreifen mit den Bezeichnungen Rgt. 4 und Rgt. 5 leider nicht ermittelt werden. Ein Grund dafür wäre wahrscheinlich die Erkenntnis, dass diese Ärmelstreifen soweit bekannt überwiegend als behelfsmäßige Truppenanfertigungen in Erscheinung getreten waren. Bei den betroffenen Ärmelstreifen wurden die Originalnummern entfernt und im Anschluß durch eine ziemlich grob gestickte 4 oder 5 ersetzt.
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